Pfade zur Finsternis
In sechs kurzen Geschichten entfesselt Autor A.M. Arimont die Finsternis. Wer sich auf ihre Pfade begibt, wird sie vielleicht nicht wieder heil verlassen. Rache, schwere Entscheidungen und die Bitch namens Karma schlägt knallhart zu und niemand kann sich ihnen entziehen. Wenn du glaubst, dich kann es nicht erwischen? Falsch gedacht!
Zuerst muss ich dieses unglaublich geile Layout innen, sowie außen erwähnen. Ein tolles Cover (auch, wenn es etwas irre führt), eine matte, samtene Oberfläche und auch die schwarzen Rahmen auf jeder Seite sind einfach ein Eyecatcher! Mega! Daumen hoch!Die Geschichten sind sehr unterschiedlich. Egal, ob es dabei die Protagonisten betrifft, die Zeit, den Ort oder auch die Menschlichkeit. Allgemein ist das Buch dadurch sehr facettenreich.
Vor allem die Geschichte um Kevin und das Weihnachtsbaumgeheimnis hat mich sehr schockiert zurückgelassen. Da musste ich echt ein paar mal blinzeln.
Auch die Story von Dennis und seinen Prinzipien hatte es in sich. Ich hab gelesen und gelesen und gelesen und dachte mir: och Mensch, armer Kerl. Und dann ... BÄM!
Mega!
Rund herum hat mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar abgeholt.
Der Schreibstil ist klasse und wunderbar flüssig. Kurzgeschichten schreiben kann nicht jeder. Und sie Spannend zu machen, ohne abzuschweifen muss man auch erstmal hinkriegen. Also auch in diesem Fall alles richtig gemacht.
Von mir gibts 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
ABER: ^^ - eine Ecke eines Sternchens hat einen kleinen Kratzer. Das hat folgenden Grund: Auf dem Cover steht Horrorstorys. Mit Horror hatte es für mich jetzt nicht so viel zu tun. Aber ich denke, da hat jeder seine eigene Definition. Vielleicht bin ich schon zu abgebrüht. Ich fand die meisten der Storys eher gruselig, als dass mir der Horror in den Hintern gebissen hat.
Macht aber dennoch nix, die Storys sind Mega!
