Extremliteratur und warum ich sie lese
Anfang 2010 entdeckte ich die britische Gayporn - Szene für mich und während all meine Bekannten und Freunde sich die normalen Liebesschnulzen angesehen haben, zog ich mir Pornos rein. Natürlich, als Gay - Autorin stand die Recherche an oberster Stelle. Nicht die heißen Jungs. Nicht das erste mal erntete ich Unverständnis meiner Mitmenschen. Die Frage, wieso ich als Frau Gaygeschichten schrieb stand irgendwie die ganze Zeit im Raum. Und nun guckt sie auch noch Pornos. Als ich meiner Familie zu Ostern erzählte, was ich im Moment lese und dass ich dazu auf Instagram Rezensionen schreibe, kamen die gleichen seltsamen Blicke. Wieso muss es gleich Blut und Gemetzel sein? Wieso keine seichten Krimis mit netten Psychopathen? Jetzt könnte ich sagen, dass ich scheinbar immer das Extreme mag. Aber ich bin eine echte Pussy, was Horrorfilme angeht. Da bekomm ich zustände. In Buchform darfs gern richtig zur Sache gehen. Zuvor sollte noch eines gesagt werden: Ich verabscheue Gewalt, verstehe die...