Todeskeller
Als Lea erwacht, stellt sie sehr schnell fest, dass sie eingesperrt ist, stellt fest, dass sie gefesselt ist und dass sie nicht allein ist. Marie, die bereits seit einigen Wochen ihrem Peiniger ausgesetzt ist, lebt im Nachbarzimmer. Nur eine Wand trennt sie von einander.
Lea will nicht akzeptieren, dass sie hier drin verrotten soll und beginnt zu kämpfen Und sie tut alles dafür, Maria ihren Lebensmut wiederzugeben, denn es sieht nicht so aus, als würde ihr Kidnapper wiederkommen.
Dass Ralf Kor nicht nur Horror-Funcore kann, beweist er mit dieser Geschichte. Todeskeller zerrt an den Nerven des Lesers, die Angst der Mädchen ist so spürbar, wie die Seiten des Buches, welches man in der Hand hält. (Oder ggf der Reader)
Ich habe so sehr mitgelitten, gehofft und gebangt, gezittert und gefleht.
Die Geschichte von Lea und Marie liest sich flüssig und spannend. Ich mag den Schreibstil von Ralf sehr gern. Er schreibt sehr bildhaft und angenehm.
Funfact: Im September fand Redrum over Münster statt, wo Ralf Kor auch aus Todeskeller las. Nebenbei erwähnt er nochmal, wo diese Geschichte spielte und ich dachte so bei mir: Mooooooment! Aasee? Mövenpickrestaurant? Da war ich heute! Ja, seeeehr schön. Kann ich bitte wieder nach Hause? Da laufen bestimmt Psychos rum, die einen in den Keller stecken!
Machte seinen Roman gleich noch etwas echter und lebensnaher. Er zeigt deutlich, dass so ein Roman eben nicht immer Fiction sein muss. Gruselig!
Ich fand die Geschichte klasse. 5 Sternchen für dich, Ralf. Sie liegen in Leas Zimmer rum. Hol sie dir!
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